Zoom in der Pandemie: Umsatzsprung um 192 Prozent

ARCHIV - Zoom-CEO Eric Yuan, nimmt an der Eröffnungsglocke der Nasdaq teil. Der Videokonferenzdienst profitiert weiterhin massiv vom Wandel der Arbeitswelt in der Corona-Pandemie. Foto: Mark Lennihan/AP/dpa
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SAN JOSE- Der Videokonferenzdienst Zoom profitiert weiterhin massiv vom Wandel der Arbeitswelt in der Corona-Pandemie. Im vergangenen Vierteljahr stieg der Umsatz um 191 Prozent auf 956,2 Millionen Dollar.

Der Gewinn sprang von 27 Millionen Dollar ein Jahr zuvor auf 227,4 Millionen Dollar hoch, wie Zoom nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Firma übertrag mit den Zahlen für das Ende April abgeschlossene ersten Geschäftsquartal die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel zeitweise um drei Prozent zu.

Zoom stellt sich zugleich auf die Zeit nach der Pandemie ein, in der wieder mehr Arbeit in Büros erledigt wird. Firmenchef Eric Yuan will sich für die Zukunft unter anderem damit rüsten, dass Zoom zusätzlich zu den Videokonferenzen auch die Sprachtelefonie in Unternehmen übernimmt. Dafür hat Zoom nun auch einen eigenen Telefonapparat mit großem Display im Angebot. Zugleich zeigte sich Yuan überzeugt, dass es keine Rückkehr zum Alltag vor Corona geben wird: «Das hybride Arbeitsmodell wird bleiben.»

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  • Zoom: dpa
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