Weiter auf der Flucht: Polizei warnt vor Kettensägen-Mann

Polizisten sperren im schweizerischen Schaffhausen die Innenstadt ab. Foto: Ennio Leanza
Anzeige

Ein Waldstück nahe der schweizerischen Stadt sei am Dienstag abgeriegelt worden, berichtete die Zeitung «20 Minuten». Das Gebiet liegt unweit der Grenze zu Baden-Württemberg. Die Polizei sei in voller Schutzmontur mit zahlreichen Autos vor Ort, so die Zeitung. Die Polizei bestätigte die Angaben zunächst nicht.

Der 50-jährige Franz W. war nach Polizeiangaben am Montag mit einer laufenden Kettensäge in die Filiale seiner Krankenkasse in der Innenstadt gestürmt. Er verletzte zwei Mitarbeiter und flüchtete. Seitdem läuft die Fahndung, auch auf deutscher Seite, wie ein Sprecher der Inspektion Konstanz berichtete. Die Polizei warnte vor dem Mann. Er könne bewaffnet sein.

Die Polizei hat eine Sonderkommission eingerichtet. Der Mann wurde international zur Fahndung ausgeschrieben. Der Einsatzleiter hatte den Mann am Montag als psychisch auffällig beschrieben.

Eines der Opfer war nach Angaben der Polizei noch im Krankenhaus. Das zweite Opfer wurde nur leicht verletzt. Zwei Kunden erlitten einen Schock, ein Mensch wurde bei dem Polizeieinsatz leicht verletzt.

Der Mann ohne Wohnsitz hielt sich nach den Erkenntnissen der Polizei vor der Tat überwiegend in Wäldern im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet auf. Die Zeitung «20 Minuten» zitierte eine Anwohnerin, die die Polizei nach eigenen Angaben vor einiger Zeit auf dem Mann aufmerksam gemacht hatte. Er habe auf einem Waldparkplatz gehaust und sie und ihren Partner wüst beschimpft. (dpa)

Bildquelle:

  • Polizeieinsatz in Schaffhausen: dpa
Anzeige