Warnstreiks im öffentlichen Dienst in sechs Bundesländern angelaufen

Streikende halten in Hamburg einen Banner mit der Aufschrift «Sozialberufe in Bewegung». Foto: Axel Heimken
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Berlin – Im Tarifstreit des öffentlichen Diensts der Länder haben die Gewerkschaften am Dienstag ihre Warnstreiks fortgesetzt. In sechs Bundesländern kam es deshalb zu Behinderungen.

In Berlin blieben zahlreiche Horte, Kindertagsstätten, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen geschlossen. In Sachsen-Anhalt fiel der Unterricht an etlichen Schulen aus, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Magdeburg sagte.

In Bayern und Baden-Württemberg machten am frühen Morgen Mitarbeiter der Autobahn- und Straßenmeistereien den Anfang. Zudem sollten im Südwesten angestellte Lehrer die Arbeit ruhen lassen und mehrere tausend Schulstunden ausfallen. In Hamburg versammelten sich Streikende zu Protestaktionen. Außerdem waren Demonstrationen, Kundgebungen und Arbeitsniederlegungen in Bremen geplant.

Die Gewerkschaften fordern Verbesserungen von insgesamt sechs Prozent. Die Tarifgemeinschaft der Länder lehnt dies als zu hoch ab. Mit den Aktionen wollen die Landesbediensteten den Druck erhöhen. Die dritte und vorerst letzte geplante Verhandlungsrunde findet am Donnerstag und Freitag in Potsdam statt.

Bildquelle:

  • Warnstreik: dpa
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