Unwetter rund um Frankfurt führt zu Straßensperrungen und Flugausfällen

Dunkle Gewitterwolken hängen am Himmel über den Bankentürmen der Stadt. Foto: Frank Rumpenhorst
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Frankfurt/M. – Straßen unter Wasser und Blitze am Frankfurter Flughafen: Ein heftiges Gewitter hat in Teilen von Hessen und dem benachbarten Bayern den Straßen-, Bahn- und Luftverkehr beeinträchtigt.

Auf dem Frankfurter Flughafen wurde für fast zwei Stunden die Abfertigung eingestellt, um die Mitarbeiter auf dem Vorfeld nicht durch Blitzschläge zu gefährden. Davon betroffen war auch die Deutsche Handball-Nationalmannschaft auf dem Rückweg vom siegreichen EM-Qualifikationsspiel in Slowenien. Nach der Landung in Frankfurt saß das Team in der Maschine 90 Minuten lang auf dem Rollfeld fest.

Die Blitz-Warnung auf dem Flughafen wurde gegen 16 Uhr wieder aufgehoben. Insgesamt seien rund 100 Flüge annulliert worden, allerdings nicht alle wegen des Unwetters, sagte Dieter Hulick, Sprecher bei der Flughafengesellschaft Fraport. «Den Passagieren empfehlen wir bei so einer Wetterlage grundsätzlich, sich auf den Webseiten der Airlines über mögliche Verspätungen zu informieren.»

Behinderungen gab es auch im Straßen- und Bahnverkehr vor allem im Bereich Offenbach und Hanau. Ein Polizeisprecher in Offenbach sagte, betroffen sei unter anderem der Knotenpunkt Kaiserlei-Kreisel – und damit die Zu- und Abfahrt zur Autobahn 661. Für anderthalb Stunden sei der Kreisel überflutet und damit komplett gesperrt gewesen. «An den meisten anderen Stellen ist das Wasser relativ schnell wieder abgelaufen», sagte ein Sprecher.

Bildquelle:

  • Gewitter über Frankfurt am Main: dpa
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