Unterwegs bei Freunden in Thüringen

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von KLAUS KELLE

Immer wenn ich in Thüringen unterwegs bin, denke ich unwillkürlich: Helmut Kohl hatte recht – es gibt sie, die blühenden Landschaften. Und hier in diesem Bundesland ganz besonders. Umso unverständlicher, dass die Menschen hier diejenigen, die blühende Landschaften geschaffen haben, abwählten, um einen aus der SED-Nachfolgepartei zum Ministerpräsidenten zu machen. Was geht bloß manchmal in den Köpfen der Leute vor? Egal, ob im Osten oder im Westen…

Gestern Abend war ich bei den Freunden der Evangelischen Allianz nach Bad Blankenburg eingeladen. Ein malerisches Städtchen übrigens. Nach einem anstrengenden Tag einen anspruchsvollen Vortrag gehört, wo es um Jesus Christus ging, um Schuld und Vergebung und auch um Politik und die Frage, was kann, was muss oder auch was darf ein Christ wählen, wo darf er oder sie sich engagieren? Spannend, kann ich Ihnen sagen, und immer wieder denke ich bei solchen Veranstaltungen: wie schade, dass so viele Menschen in unserer Gesellschaft keinen inneren Zugang mehr zu unserem phantastischen christlichen Glauben haben. Wenn man sich öffnet dafür, wenn man wirklich zuhört, ist es großartig, dazuzugehören.

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.