Putins Jubelveranstaltung in Moskau: Plötzlich brach die TV-Übertragung ab

HANDOUT - Wladimir Putin hält am achten Jahrestag der Einverleibung der Halbinsel Krim eine Rede in Moskau. Foto: Sergei Guneyev/Pool Sputnik/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

MOSKAU – Im russischen Staatsfernsehen ist die Übertragung einer Rede von Kremlchef Wladimir Putin am Freitag zwischenzeitlich unterbrochen worden. Erst nach mehreren Minuten wurde die Berichterstattung von dem Auftritt im Moskauer Luschniki-Stadion fortgesetzt.

Nach Kremlangaben waren technische Probleme für die Unterbrechung verantwortlich. Es habe eine Panne auf einem Server gegeben, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax. Wenig später wurde die Rede in voller Länge im TV-Kanal Rossija 24 gezeigt. Wie es zu der Panne kommen konnte, war zunächst unklar.

Putin hatte vor Zehntausenden jubelnden Menschen die «militärische Spezial-Operation» in der Ukraine gelobt. Dann zeigte das Staatsfernsehen plötzlich aufgezeichnete Bilder. Später wurde Putin erneut eingeblendet. Es wurde auch gezeigt, wie er seine Rede beendete.

Fahnen mit dem Buchstaben Z

Der Kremlchef betonte, in der Ukraine würden alle Pläne umgesetzt. Im Stadion schwenkten die Menschen die russischen Staatsflaggen und Fahnen mit dem Buchstaben Z, der als Symbol für die «militärische Spezial-Operation» steht. Die Menschen riefen: «Für Russland. Für den Sieg.» Über der Bühne, auf der Putin auftrat, stand: «Für eine Welt ohne Nazismus». Anlass des Auftritts war der achte Jahrestag des Überfalls auf die Schwarzmeer-Halbinsel Krim am 18. März 2014.

Bildquelle:

  • Russlands Präsident Putin: dpa

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