Probleme, die man sich gar nicht ausdenken kann

von KLAUS KELLE

Deutschland diskutiert über Maßanzüge, abgewetzte Tweed-Jacken und Sexualassistenz für die Bewohner von Pflegeheimen. Glauben Sie mir, jeden Tag die Lage des Landes kommentieren zu müssen, ist auch kein Vergnügen. Und die Union rangiert in der aktuellen Wahlumfrage weit vor allen anderen Parteien mit dem besten Wert seit einem Jahr. Und in Tunesien demonstrieren allen Ernstes Einheimischen gegen die Wiederaufnahme hier abgelehnter Asylbewerber. Mit einem überdimensionalen Transparent, auf dem man „Frau Merkel“ mitteilt, Tunesien sei nicht der „abfall von Deutschland“.

2017 verspricht ein buntes Jahr zu werden in jeder Hinsicht. Jedenfalls geht es schon munter los…

 

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.