Öffentliche Fahndung hatte Erfolg: Vierjähriges Missbrauchsopfer in Sicherheit

Das BKA hatte den ungewöhnlichen Schritt, Fotos vom Opfer zu veröffentlichen, als letzte Maßnahme zur Identifizierung des Täters begründet. Foto: Fredrik von Erichsen
Anzeige

Der Mann stamme aus dem persönlichen Umfeld des kleinen Kindes, sagte der Sprecher der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT), Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk, am Dienstag. Die ZIT gehört zur Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main.

Der Verdächtige sei «kein Unbekannter der Familie» gewesen. Nähere Angaben zu dem Festgenommenen wollen die Ermittler nicht machen.

Dem am Montagabend gefassten Mann wird vorgeworfen, das kleine Mädchen zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 mehrfach schwer sexuell missbraucht zu haben. Er soll Aufnahmen des sexuellen Missbrauchs gemacht und diese anschließend auf einer kinderpornografischen Plattform im sogenannten Darknet verbreitet haben. Das Kind ist mittlerweile wieder in elterlicher Obhut. Es soll ihm den Umständen entsprechend gut gehen.

Das Bundeskriminalamt (BKA) hatte in Abstimmung mit der Generalstaatsanwaltschaft den ungewöhnlichen Schritt, Fotos vom Opfer zu veröffentlichen, als letzte Maßnahme zur Identifizierung des Täters begründet. (dpa)

Bildquelle:

  • Bundeskriminalamt: dpa
Anzeige