Nach SPD- Parteiausschluss: Thilo Sarrazin zieht vors Zivilgericht

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BERLIN – Der SPD-Politiker und Bestsellerautor Thilo Sarrazin (75) ist heute aus der SPD ausgeschlossen worden. Das oberste Parteischiedsgericht erklärte den Parteiausschluss für wirksam. Sarrazin war der erste namhafte Politiker, der schon 2011 mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“, das sich mehr als 1,5 Millionen Mal verkaufte, die existenziellen Probleme benannte und belegte, die Deutschland durch die fortschreitende Islamisierung dieser Gesellschaft erwächst. Mit seinem 2018 erschienenen Buch „Feindliche Übernahme: Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ legte er nach.  Für SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil beinhaltet das Buch „rassistische Thesen“. Drei Anläufe nahm die SPD, um den widerspenstigen Politiker, der u. a. Finanzsenator in Berlin und Vorstand der Bundesbank war, loszuwerden.

Sarrazin kündigte heute an, die die Entscheidung vor dem Berliner Landgericht anzufechten. Er sagte: „Dies war kein offenes, ehrliches und faires Verfahren.“ Kein Zitat aus seinem Buch „Feindliche Übernahme: Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“, das den Ausschlag für den Parteiausschluss gegeben hat, sei falsch oder rassistisch.

 

Bildquelle:

  • Thilo_Sarazzin: theGermanZ
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