Mir würde etwas einfallen gegen die „sich verfestigenden Strukturen“

von KLAUS KELLE

Heute morgen habe ich im Radio mal wieder ein Interview mit einem „Terrorismus-Experten“ gehört. Es ging um die Terrorwarnung und den Großeinsatz in der Essener Innenstadt und in Oberhausen am Wochenende.

Was ich da gelernt habe, ist, dass wahrscheinlich noch ein IS-Aktivist unerkannt unterwegs ist, der den Auftrag, diesen Anschlag auf das Einkaufszentrum durchzuführen, übernommen hat. Das beunruhigt mich ein wenig, und das sollte Sie auch beunruhigen. Und die Ladenbetreiber am Limburger Platz. Außer natürlich den Mitbürgern, die mehr Angst vor Autounfällen haben oder darauf hinweisen, dass ja auch viele Deutsche mit schwingender Axt durch Bahnhöfe laufen…

Und was der Experte im Radio noch zu berichten hatte – nicht ganz neu, aber immer wieder gern gehört – ist, dass es im Ruhrgebiet (5,5 Millionen Menschen leben hier) eine wachsende salafistische Szene mit „sich verfestigenden Strukturen“ gibt. Seit Jahren.

Als einfacher Bürger frage ich mich da: Warum sammelt man diese Leute, von denen man die meisten ja kennt, nicht ein und schiebt sie ab? Irgendwohin, ist mir egal. Nicht jeder Salafist ist auch ein Terrorist. Aber so weit ich das gelesen habe, sind die meisten Terroristen Anhänger des Salafismus. Da ist also im größten Ballungsraum Deutschlands ein massives Gefährderpotential, das so weit möglich und hoffentlich ohne Verstoß gegen Manteltarifverträge der damit betrauten Polizeibeamten, beobachtet wird. Mit imensen Kosten für die Allgemeinheit, wenn ich das anmerken darf.

Aber warum schafft man diese potentiellen Gefährder nicht aus unserem Land? Böser Rechtspopulist! So werden mir die Verharmloser, die Weichspüler, heute wieder entgegenschreien. Sie werden darauf verweisen, dass die Herkunftsländer diese Leute nicht zurückhaben wollen. Ja, aus gutem Grund! Ich denke, die meisten Deutschen wollen sie auch nicht hier haben. Und wählen wir nicht Politiker dafür, für uns diese  Probleme zu lösen? Neue Gesetze zu beschließen vielleicht, wenn man schon mal eine große Koalition hat. Die Grünen aus Landesregierungen abwählen. Mir würde da einiges einfallen.

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.