Metal-Schlagzeuger Joey Jordison im Alter von 46 Jahren gestorben

ARCHIV - Joey Jordison 2010 in Des Moines. Der ehemalige Schlagzeuger der Metal-Band Slipknot ist Medienberichten zufolge im Alter von 46 Jahren gestorben. Foto: Charlie Neibergall/AP/dpa
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WASHINGTON – Der ehemalige Schlagzeuger der Metal-Band Slipknot, Joey Jordison, ist Medienberichten zufolge im Alter von 46 Jahren gestorben.

«Wir sind untröstlich, mitteilen zu müssen, dass Joey Jordison, ein produktiver Schlagzeuger, Musiker und Künstler, am 26. Juli 2021 friedlich im Schlaf gestorben ist», zitierte CNN am Dienstag (Ortszeit) aus einem Statement der Familie, das dem US-Sender vorlag. «Joeys Tod hat uns mit leeren Herzen und unbeschreiblicher Trauer zurückgelassen.» Er habe eine «sanfte Persönlichkeit» und ein «riesiges Herz» gehabt. Angaben zur Todesursache wurden zunächst nicht genannt.

Jordison hatte dem Bericht zufolge die Metal-Band im Jahr 1995 im US-Bundesstaat Iowa mitgegründet, die später für ihre provokanten Auftritte in Overalls und Horror-Masken berühmt wurde. 1999 erschien das gleichnamige Album «Slipknot». 2013 wurde bekannt, dass der Drummer und die Band getrennte Wege gingen. Später teilte Jordison mit, an einer Erkrankung des Nervensystems zu leiden. Neben Slipknot war er noch Mitbegründer von Bands wie Scar The Martyr und Sinsaenum.

Zahlreiche Kollegen aus der Musik-Branche nahmen Anteil am Tod des Musikers. Serj Tankian, Sänger der Band System of a Down, nannte Jordison auf Facebook einen «großartigen Schlagzeuger und Menschen». Die Band Metallica postete ein Bild von Jordison mit den Worten «R.I.P. brother…». Slipknot selbst veröffentlichten zunächst ohne Kommentar auf ihrem Twitter-Account ein komplett schwarzes Profilbild.

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  • Joey Jordison: dpa
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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.