“indymedia”-Demo in Leipzig: 13 Polizisten verletzt

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LEIPZIG – Bei Krawallen linksextremistischer Gewalttäter wurden gestern in Leipzig durch Flaschen- und Steinwürfe sowie Pyrotechnik 13 Polizisten verletzt. Die Polizei hatte auf „Deeskalation“ gesetzt, als etwa 1.500 Demonstranten aufmarschierten, um gegen ein Verbot des linksradikalen Portals „indymedia“ zu demonstrieren, auf dem regelmäßig zu Gewalttaten gegen den Rechtsstaat, seine Repräsentanten und die Polizei aufgerufen wird.

So motivierte die linksautonome Szene vor der Demo in Leipzig ihre Anhänger in Nazi-Manier „das alte Leipziger Pflaster aufzuwühlen und die neue Welt zu erkämpfen“. Vor den Krawallen im Leipziger Stadtteil Connewitz in der Silvesternacht schrieb ein Autor auf „indymedia“: „Schwere Verletzungen und manchmal auch der Tod war schon immer das Berufsrisiko der Scherg*innen des Staates, die logische Konsequenz aus dem, wie sie handelten.“

Am Rande der gestrigen Demo kam es auch zu zahlreichen Sachbeschädigungen, bei Autos wurden die Scheiben eingeschlagen, eine Bushaltestelle wurde „entglast“. Die Polizei konnte sechs Randalierer festnehmen.

Bildquelle:

  • imdy,edia-Demo_25.01.2020: sachsen.jetzt
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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.