Guten Morgen, Deutschland!

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von KLAUS KELLE

Liebe Leserinnen und Leser,

heute vor genau einem Jahr, nur ein paar Stunden später, ging es in Köln los. Horden junger Migranten vor und im Kölner Hauptbahnhof machten Jagd auf junge Frauen. Ungefähr 1.500 Täter – vornehmlich aus Nordafrika – wurden später gezählt, mehr als 500 Frauen erstatteten Anzeigen wegen sexueller Nötigung, Diebstahl, Vergewaltigung. Die Polizei war praktisch nicht präsent, der Rechtsstaat war im Schatten des mächtigen Doms für Stunden außer Kraft gesetzt, die meinungsführenden Medien versagten total. Man traute sich nicht, zu berichten, was man wusste. Der Grund: #wirschaffendas.

Heute Abend wird die Kölner Innenstadt der sicherste Ort der Republik sein. 1.500 Polizisten sind im Einsatz, für eskalierende Fälle stehen weitere Kräfte in Bereitschaft. Was passiert, wenn es dieses Mal ähnliche Vorkommnisse anderswo in Nordrhein-Westfalen gibt, weiß niemand. Denn die geballte Staatsmacht ist in Köln versammelt.

Immerhin: die dramatischen und beschämenden Ereignisse der vergangenen Silvesternacht haben zumindest eine positive Nachwirkung gehabt. Seit Januar 2016 berichten die Medien in Deutschland unbefangener wieder über die Wirklichkeit und nicht über gutmenschliche Wunschträume einer Gesellschaft, die es so leider nicht mehr gibt.

Ich wünsche Ihnen eine stimmungsvolle, vor allem aber friedliche Silvesternacht! Wie und wo immer Sie auch feiern…

 

 

 

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.