Gräber auf jüdischem Friedhof in Philadelphia geschändet

Ein Polizist nimmt auf dem geschändeten jüdischen Mount Carmel Friedhof Fingerabdrücke von Grabsteinen. Foto: Michael Bryant
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Philadelphia/USA – Nach der Schändung eines jüdischen Friedhofs in der US-Metropole Philadelphia ist eine Belohnung zur Ergreifung der Täter ausgesetzt worden.

Unbekannte hatten auf dem Mount Carmel Friedhof 460 Grabsteine zerschlagen oder umgestürzt, berichtete der Sender NBC Philadelphia unter Berufung auf einen Rabbiner, der den Schaden begutachtet hatte. Die Polizei in der US-Ostküstenstadt sprach von mehr als 100 umgestoßenen Grabsteinen. (dpa)

Bildquelle:

  • Schändung: dpa
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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.