Deutschland zuerst! Mein voller Ernst….

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Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir etwas wollen und zusammenhalten, dann können wir alles schaffen. Das hat sich gestern auch bei der Gala unserer Fußball-Nationalmannschaft gegen den amtierenden Europameister Portugal gezeigt. Ich bin nicht so der überschwängliche Typ, aber wir haben doch das Fußballspielen nicht verlernt in Deutschland. Und Joachim Löw war nicht nur der Looser aus Moskau, sondern vorher auch der Weltmeister aus Brasilien.

Warum bloß immer diese schlechte Laune, dieses miesreden in Deutschland, unserem wirklich großartigen Land, das wir ja in der Betrachtung nicht auf die aktuelle schlechteste Bundesregierung aller Zeiten reduzieren dürfen? Unfassbar, wie viele Freunde mir gestern im Laufe des Tages das sichere Ausscheiden Deutschlands aus dem EM-Turnier vorhergesagt haben. Was ist los mit Euch?

Es gibt wirklich viel zu kritisieren an und in diesem Land, am Staatsfunk, an der Politik und an Quoten und Gendergedöns. Ich mache das nahezu jeden Tag als Publizist, und die Themen gehen mir nicht aus. Aber ich will, dass es Deutschland gut geht, dass es Ihnen und Euch gut geht. Dass wir alle gut und möglichst sorgenfrei leben, dass unsere Kinder alle Chancen auf eine strahlende Zukunft haben, dass die Welt weiter unsere herausragenden Automarken kauft, was unseren Wohlstand entscheidend trägt. Und ich will, verdammt noch mal, dass wir gewinnen, unsere Jungs, unsere Mädels in dem legendären weißen Trikot mit schwarz-rot-goldenem Emblem und dem Bundesadler drauf. Beim Fußball, beim Handball, beim Eishockey und bei Volley- oder Beachball. Diese Athleten sind wir, sie sind unsere Besten. Und ich kann das dauernde Gejammer nicht mehr hören, was alles nicht läuft. Kümmern wir uns darum, dass möglichst Vieles endlich wieder gut läuft!

Ich bin nicht grundsätzlich gegen die EU und die Globalisierung. In vielerlei Hinsicht profitieren unsere Exportnation und ihre Bürger alle davon. Und wir können (Zweck-)Bündnisse mit anderen eingehen zum gegenseitigem Nutzen, nicht zu Erziehung und Bevormundung ganzer Staaten, wie das Uschi und ihre Kommissare in Brüssel versuchen.

Aber eins muss klar sein: Erst einmal müssen unsere eigenen Interessen vertreten werden, erst kümmern wir uns um unsere eigenen Leute, um die Deutschen, zu denen wir gehören. Und dann kommt alles andere. Im Fußball ebenso wie in der großen Politik. Ob die USA oder die Russen unsere besten Freunde sind, ist nachrangig. Erstmal gilt: Deutschland zuerst!

Mit herzlichen Grüßen und Danke unserer Nationalmannschaft für das großartige Fußballfest gestern in München!

Ihr Klaus Kelle

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.