Beunruhigende Situation in Südostasien – warum machen die das nur?

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von KLAUS KELLE

Nordkoreas Diktator Kim Jong Un droht den USA mit einem nuklearen Angriff. Das hat er schon mehrmals gemacht. Der Steinzeit-Staat in Südostasien hat viele Soldaten, viele Konzentrationslager und viele Kampfflugzeuge…allerdings aus den 50er und 60er Jahren.

Man fragt sich als zivilisierter Mitteleuropäer: Warum macht der Mann das? Klar, er lässt Atomwaffen entwickeln und testen, um praktisch ernsthaft unbedrohbar zu sein. Würde er aus einer Verstimmung heraus tatsächlich einen Angriff gegen Südkorea, Japan oder gar die Westküste Kaliforniens wagen, hätte dies die völlige Zerstörung seines Landes zur Folge. Kein Zweifel, dass im Falle eines nuklearen Angriffs auf die USA ein Präsident Trump innerhalb von fünf Minuten massive Gegenmassnahmen auslösen würde.

Die USA haben jetzt einen ihrer modernsten Flugzeugträger mit Begleitschiffen vor die Küste der Halbinsel verlegt. Eine Drohgebärde. Niemand, der nur halbwegs bei Verstand ist, will sich vorstellen, dass Kims Dritte-Welt-Land militärisch gegen die USA vorzugehen gedenkt. Wir alle halten das für völlig irre. Bleibt noch die Frage: Ist die Führung in Pjöngjang vielleicht völlig irre?

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.