Wir Deutschen sollten von der Erfahrungen der Schweden lernen

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von MARTIN D. WIND

Was haben wir gelacht! Vom hohen Ross herab wurden wir landauf landab belehrt, dass der doofe neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vollkommen durchgedreht sein muss, weil er einen „Terrorakt“ in Schweden „in der vergangenen Nacht“ herbeiphantasiert habe. Als dann klar wurde, dass er sich auf eine „in der vergangenen Nacht“ ausgestrahlte Dokumentation über die bürgerkriegsähnlichen Zustände in manchen, vor allem von Immigranten bewohnten Stadtteilen schwedischer Städte bezogen hatte, wurde das Ross kleiner und die Häme leiser. Entschuldigt hat sich kaum jemand. Nein. Die schwedische Regierung meinte sogar, sie müsse Trump noch weiter düpieren, indem sie öffentlich verlautbaren ließ, man wisse von keinem Terroranschlag „in der vergangenen Nacht“.

Inzwischen ist eigentlich jedem informierten Menschen bewusst, dass der sozialistische und einwanderungsfreundliche Vorzeigestaat mit seiner Utopie am Ende ist. Schweden ist nicht mehr das Land des Michel aus Lönneberga oder der Pippi Langstrumpf , das Idyll von Bullerbü ist lange Vergangenheit und die Realität einer aus ideologischen Gründen falsch gestalteten Immigrationspolitik holt die Bürger Schwedens ein. Sie zahlen jetzt die Zeche für Political Correctness, für grüne und linke Multikulti-Phantastereien.

Schon im November 2015 musste die damalige schwedische Vize-Regierungschefin Åsa Romson von den schwedischen Grünen unter Tränen das Scheitern der utopischen Ideologie einer absolut offenen Migrationspolitik eingestehen. Sie kündigte allerdings zumindest Konsequenzen und einen Kurswechsel an, der mit einer radikalen Verschärfung der Asylregelungen Schwedens einherging. An den schweren Problemen in Schweden hat das allerdings kaum etwas geändert. Noch immer gibt es in Schweden ganze Stadtteile, die von Migranten beherrscht werden und in die sich die schwedische Polizei kaum oder nicht hineintraut. Exemplarisch dafür steht die schwedische Stadt Malmö mit ihren 300.000 Einwohnern. Immer wieder flammen dort Religions-, Rassen- und Clankonflikte auf, die auch zu Toten führen. Derzeit hat Malmö eine Mordrate, die um das Dreifache höher liegt als London.

Und man höre und staune: Selbst das deutsche Außenministerium ist schon im März 2016 zu der Erkenntnis gelangt, dass im einst so gepriesenen Schweden nichts mehr im Lot ist. Es gibt eine Reisewarnung. Seit dem gilt in Schweden ununterbrochen „erhöhte Terrorgefahr“ und jeder informierte Mensch konnte mitbekommen, welche weiteren Probleme die ungezügelte und ungelenkte Zuwanderung  völlig kulturfremder Menschen in die schwedische Gesellschaft mit sich bringt. Abgesehen von den täglichen Vorkommnissen, herrschen in manchen schwedischen Städten inzwischen tatsächlich an manchen Tagen bürgerkriegsähnliche Zustände. Malmö mit seinen mehr als 32 Prozent zugewanderter Einwohner ist da nur die Spitze des Eisbergs.

Das Schweigen vieler Medien, denen solche Vorkommnisse schlicht nicht ins Weltbild passen, ist weitaus beredter, als die noch dazu aufgesetzte Häme gegenüber Donald Trump. Vielleicht ist der Mensch ja doch noch lernfähig und muss nicht alle Fehler der anderen selbst wiederholen. Unserer deutschen Gesellschaft täten die Erkenntnisse der vor uns Gescheiterten gut. Aber es bleibt zu befürchten, dass wir erst wieder am eigenen Leib schmerzhaft erfahren müssen, was eine ideologisierte Politik anrichtet, bevor wir zur eigenen Erkenntnis gelangen.

Bildquelle:

  • Schweden_Idylle: pixabay
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