Russlands militärische Provokationen nehmen spürbar zu

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Alaska/USA – Innerhalb von vier Tagen haben russische Militärflugzeuge offenbar die Verteidigungsfähigkeit der USA testen wollen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf amerikanische Militärquellen. Zuletzt seien am vergangenen Donnerstag zwei russische TU-95-Bomber in der Nähe Alaskas aufgetaucht. Zwei US-Kampfflugzeuge vom Typ F-22 Raptor und von kanadischer Seite eine CF-18 Hornet seien daraufhin aufgestiegen, um die russischen Flugzeuge abzufangen.

Bereits am Montag hatten sich zwei TU-96-Bomberg deralaskischen Insel Kodiak bis auf 160 Kilometer genähert. Auch da stiegen zwei Raptor auf und begleiteten die russischen Flugzeuge zwölf Minuten lang, bis sie abdrehten.

Ähnliche Vorkommnisse gab es in den vergangenen Monaten verstärkt an den Grenzen der baltischen Staaten, in denen man sich große Sorgen vor dem aggressiven Nachbarn Russland macht. Die Annektion der Krim, der Krieg russischer Söldner im Osten der Ukraine und die zunehmenden militärischen Provokationen Russlands gegen westliche Staaten sind Gründe dafür, dass das westliche Verteidigungsbündnis NATO aktuell Truppen und Gerät in die baltischen Staaten und nach Polen verlegt haben, darunter auch ein Kontingent von 450 Soldaten der Bundeswehr.

Howard Stoffer, ehemaliger Mitarbeiter des US-Außenministeriums, sagte im amerikanischen Nachrichtensender CNN, Russlands Präsident Wladimir Putin wolle vor allem den USA deutlich machen, dass der Kreml seine militärische Macht global weiter ausbauen werde.

 

Bildquelle:

  • US-Kampfflugzeug Raptor: lockheed
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