Russische Kritik nach Auftritt von US-Vize Pence in München

Russland hat deutlich gemacht, dass eine Rückgabe der Krim an die Ukraine nicht in Frage kommt. Foto: Jan Woitas
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München – Von russischer Seite wird der Auftritt des US-Vizepräsidenten Mike Pence bei der Sicherheitskonferenz in München kritisiert. Es sei eine Enttäuschung, dass Pence von Russland die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen zur Ostukraine gefordert habe.

«Angesichts dieses Mantras hängt die erklärte Bereitschaft, die Beziehungen zu Russland zu verbessern, in der Luft.» , schrieb Senator Konstantin Kossatschow am Samstag auf Facebook.Moskau erwarte von Washington eine konstruktivere und durchdachtere Haltung zur Ukraine, erklärte der Vorsitzende des Außenausschusses im russischen Föderationsrat.

Im Krieg in der Ostukraine sieht sich Russland als Vermittler, nicht als Konfliktpartei. Die Festlegung der Minsker Vereinbarungen auf einen Abzug ausländischer Truppen bezieht Russland nicht auf sich. Der Minsk-Plan von 2015 zielt auf eine Befriedung des seit 2014 andauernden bewaffneten Konflikts im Osten der Ukraine ab, wo Regierungstruppen gegen prorussische Separatisten kämpfen.

Bildquelle:

  • Russische Flagge: dpa
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