Ein Dankeschön an die Männer und Frauen, die uns alle schützen!

Anzeige

von KLAUS KELLE

In Zeiten wie diesen ist nichts auszuschließen. Gestern löste das „Nationale Lage- und Führungszentrum für Sicherheit im Luftraum“ – wenn es um langweilige Behörden-Namen geht, macht uns Deutschen keiner was vor – einen sogenannten „RENEGADE-Voralarm“ aus. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA will man vorbereitet sein, wenn zukünftig ein terroristischer Angriff mit einem Verkehrsflugzeug erfolgt. Zum Beispiel auf ein Atomkraftwerk.

Ganze 22 Minuten dauerte es, bis „die Lage unter Kontrolle“ war. 22 Minuten, in denen unsere Sicherheitsdienste zum wiederholten Mal bewiesen, dass sie auf Bedrohungslagen vorbereitet sind, gut vorbereitet sind.

Das muss einmal gewürdigt werden, und wenn die meisten unserer verantwortlichen Politiker höchstens in selten Sonntagsreden loben, was Geheimdienste, Polizei und Bundeswehr in Deutschland (und anderswo) Tag für Tag leisten, dann sage ich es halt hier. Verkehrsflugzeuge und Atomkraftwerke und Luftwaffe – das sind die höchst seltenen großen Dinge. Aber es funktioniert eben auch im Kleinen, wenn Sie an die Axt-Attacke am Donnerstag im Düsseldorfer Hauptbahnhof denken. Nicht einmal fünf Minuten nach dem Angriff eines „psychisch kranken“ Mannes aus „Jugoslawien“, das es nicht mehr gibt, waren Polizei, SEK-Spezialkräfte und Rettungswagen vor Ort. Das ist nicht selbstverständlich. Das ist ein Beleg dafür, wie gut diese von vielen wenig geliebten, schlecht bezahlten, hoch überlasteten aber überaus effektiven Männer und Frauen diesen Job machen.

Danke Euch!

 

Anzeige

About the Author

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.