Das vorrangige Thema dieser Zeit muss die Sicherheit sein

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von KLAUS KELLE

Nordkorea testet eine neue ballistische Trägerrakete, der Iran arbeitet mit Hochdruck daran, eigene Atomwaffen zu entwickeln, Syrien setzt Giftgas gegen Frauen und Kinder ein, und die deutsche Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig will bestehende Elternrechte aushöhlen.

Fällt Ihnen was auf? Natürlich hat das erstmal direkt nichts miteinander zu tun. Aber es fällt auf, dass die Prioritätensetzung in der Welt ganz unterschiedlich ist. Unser politisches Führungspersonal beschäftigt sich mit allerlei Themen einer Wohlstandsgesellschaft. Wie entwickeln sich die Löhne, ist die Rente sicher, kommt der Krippenausbau voran, werden die Renten in Ost und West endlich angeglichen? Das sind unsere Themen.

Doch das entscheidende Thema ist die immer instabiler werdende Sicherheitslage – in unserem Land und auf der Welt. Sicherheit – DAS ist das überragende Thema dieser Zeit. Schutz vor dem allgegenwärtigen islamistischen Terror, Schutz vor wahnsinnigen Staatschefs, die ihre Bevölkerung vor sich hin vegetieren lassen aber Massenvernichtungswaffen kaufen oder entwickeln und auch einzusetzen bereit sind. Und Schutz der Camper, vor deren Zelt nachts auch mal plötzlich ein Macheten-Mann stehen kann in diesem modernen bunten Deutschland.

Bleibt die Frage: Haben wir in unserem Staat das richtige politische Personal für diese Herausforderungen? Unsere Verteidiungsministerin Ursula von der Leyen hat uns einen Fingerzeig gegeben, als sie letztens in der Bundeswehr mit großem Medienecho ein Seminar über sexuelle Vielfalt in der Truppe veranstalten ließ…

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About the Author

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.