Berliner Kreis will Gleichstellung von Ehe und gleichgeschlechtlichen Paaren „beharrlich“ immer wieder entgegentreten

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Berlin – Die Konservativen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion proben zunehmend den Aufstand. Eine derzeit herumgeisternde Aufforderung an viele Abgeordnete zur Unterzeichnung einer Online-Petition, gleichgeschlechtlichePartnerschaften mit der Ehe von Mann und Frau gleichzustellen, stießt heute auf harschen Widerspruch des Berliner Kreises in der Union, in der konservative Abgeordnete von CDU und CSU organisiert sind. Den „ständigen Bemühungen einer lautstarken Lobby, den im Grundgesetz klar definierten einzigartigen Status der Ehe zu relativieren, werden wir als Abgeordnete von CDU und CSU genauso beharrlich jedes Mal wieder entgegentreten“, sagte die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel, die zu den Sprechern des Berliner Kreises gehört.

Schon seit geraumer Zeit achte der Gesetzgeber in Deutschland darauf, dass Ehe und andere Lebenspartnerschaften rechtlich angeglichen werden, etwa beim Erbschafts- und Schenkungsrecht. Die Ehe und die Lebenspartnerschaft seien in vielen Lebensbereichen angeglichen, auch bei der Grunderwerbs- und Einkommensteuer.

Mit einer aktuellen Online-Petition aber, die politischen Druck auf die Abgeordneten des Deutschen Bundestags ausüben solle, versuchten Lobbygruppen jetzt erneut, die traditionelle Familie als Fundament unserer Gesellschaft in ihrer Bedeutung zu
relativieren. Die CDU-Abgeordnete weiter:
„Für uns ist die Ehe zwischen Mann und Frau die natürliche Grundlage für eine Familie mit Kindern. Es wird damit niemand ungerecht behandelt, sondern differenziert.“

 

Bildquelle:

  • Sylvia_Pantel_CDU: dpa
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